Aktuelles
Antrag: Was wird aus den Dörfern? : Jugendkonferenzen in den Dörfern durchführen.

Die SPD-Fraktion beantragt in den Dörfern der Stadt Arnsberg Jugendkonferenzen durchzuführen.

 

Begründung

Von den negativen Folgen des demographischen Wandels sind die Dörfer im besonderen Maße betroffen. Dort ist die Abwanderung junger Leute besonders hoch. Nur wenn die Dörfer attraktiv für junge Menschen sind, besteht die Chance, diesen Trend zumindest zu verlangsamen. Dazu müssen aber die Verantwortlichen vor Ort und die Verwaltung wissen, welche Wünsche und Ideen junge Leute dort haben. Weil sich die Stadt aus finanziellen Gründen aus der Jugendarbeit in den Dörfern zurück gezogen hat, fehlt es an Kommunikationskanälen zu den Jugendlichen vor Ort. 

 

Aus unserer Sicht ist die Befragung der Jugendlichen in den Dörfern unserer Stadt von entscheidender Bedeutung, um zu erfahren, was junge Menschen erwarten und wünschen. Das Beispiel in Sundern-Hagen zeigt, dass unter den jungen Menschen großes Interesse an einem solchen Workshop besteht. Zahlreiche teilweise ohne große Kosten umsetzbare Ideen sind aus der Veranstaltung hervor gegangen.

 

Jugendkonferenzen in den Dörfern könnten eine qualitative Ergänzung, zugeschnitten speziell auf das Leben in den kleineren Ortsteilen, zur quantitativen Jugendbefragung der letzten Zeit sein. In diesem Zusammenhang sind ja ohnehin Workshops mit bestimmten Akteursgruppen angedacht.

 

Daher beantragen wir, das Konzept der Jugendkonferenzen auf die Dörfer der Stadt Arnsberg zu übertragen. Die konkrete Organisation wäre dabei von den Fachleuten des Jugendamtes in enger Zusammenarbeit mit den Mitgliedern der Bezirksausschüsse und Vertreter der Vereine und Verbände zu leisten.