Aktuelles
Arnsberg 2020: Schulentwicklungsplanung transparent und zusammenfassend darstellen

Die SPD-Fraktion beantragt eine zusammenfassende Darstellung der Schulentwicklungsplanung vorzulegen. Ziel muss es sein, die aktuelle gesamte Schulentwicklungsplanung der Stadt für Bürgerinnen und Bürger nachvollziehbar und transparent darzustellen und eine Basis für künftige schulpolitische Entscheidungen zu schaffen.

 

Begründung
Mit der Gründung der beiden Sekundarschulen, dem Auslaufen verschiedener Schulen im Sekundarschulbereich und der organisatorischen Verbindung von Primarschulen zu Grundschulverbünden ist die Schullandschaft in Arnsberg in einem tiefem Umbruch begriffen. Stichworte in diesem Zusammenhang sind unter anderem der demographische Wandel und das Thema Inklusion. Die Veränderungen im Schul- und Bildungsbereich sind noch nicht abgeschlossen.

 

Grundlage für die schulpolitischen Maßnahmen ist die Schulentwicklungsplanung (SEP). Bis vor einigen Jahren hat es dazu regelmäßig eine Zusammenfassung des entsprechenden Datenmaterials zur prognostizierten Entwicklung der Schülerzahlen der einzelnen Schulen sowie des Raumprogramms gegeben. Hinzu kam ein Maßnahmenplan für geplante Veränderungen.

 

Außerdem hat die Stadt die rein quantitative Planung um eine qualitative Schulentwicklungsplanung ergänzt. Dazu liegt unter Einschluss der frühkindlichen Bildung der erste Bildungsbericht von 2010 vor. Er enthält mithin noch nicht die inzwischen stattgefundenen großen Veränderungsprozesse sowohl im Primar- und im Sekundarschulbereich.

 

In den letzten Jahren hat es aus nachvollziehbaren Gründen vor allem eine anlassbezogene Schulentwicklungsplanung gegeben. Es wurden wichtige schulpolitische Entscheidungen gewissermaßen als Fortschreibung des Schulentwicklungsplans beschlossen, ohne das diese erkennbar in einen umfassenden Plan eingebunden waren.

 

Dadurch ist der Gesamtüberblick leider etwas verlorengegangen und bedarf angesichts der großen Veränderungen in der Schullandschaft eine Erneuerung. Dazu ist es aus Sicht der SPD-Fraktion nötig, dass die Verwaltung die quantitative Schulentwicklungsplanung d.h. die Darstellung des Ist-Zustandes und die Prognose/Planung des künftigen Schulangebots erneut zusammenfassend darstellt. Für die Bürgerinnen und Bürger dieser Stadt müssen die Planungen gerade in diesem Bereich recherchierbar und transparent gemacht werden. Für die Mitglieder der politischen Gremien kann sie als Basis für die zukünftige Diskussion und Beschlussfassung dienen. Auf mittlere Sicht ist auch die Vorlage eines neuen oder aktualisierten Bildungsberichts sinnvoll.

 

Antrag: Darstellung der Schulentwicklungsplanung vorlegen