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Bundestagskandidat Dirk Wiese vor Ort in Arnsberg

Viele Leerstände von Geschäften, nicht nur im Arnsberger Brückencenter, bedrohen die wohnortnaher Versorgung im Stadtteil Arnsberg. Der SPD-Unterbezirksvorsitzende und neu gekürte Bundestagskandidat Dirk Wiese hat sich bei einem Rundgang zusammen mit dem SPD Ortsvereinsvorsitzenden Felix Werker ein Bild von der Situation gemacht.

Dirk Wiese war betroffen über einige „Schrottimmobilien“ die zwischen gut funktionierenden Läden das Stadtbild schwächen. Bei Gesprächen auch in der anschließenden Bürgersprechstunde wurde deutlich, dass die Situation schwierig ist. Es ist mittlerweile nicht einfach, ohne längere Fahrten in Arnsberg bestimmte alltägliche Waren zu bekommen.

Dabei gibt es durchaus einige Gewerbetreibende, die sich zum Stadtteil bekennen und hier investieren. Damit diese auch mittelfristig erfolgreich sein können, muss das Umfeld stimmen. Leerstände und Schrottimmobilien sind Gift für die Entwicklung. Wegen Abschreibungsvorteilen sind Eigentümer öfter nicht an aktivierender Vermietung oder Verpachtung interessiert. Hier wird es Anfang 2013 eine Initiative der SPD-Bundestagsfraktion geben, die Eigentümer zu aktivierenden Initiativen zu bewegen.

Der SPD-Ortsverein hat im Sommer diesen Jahres das Leerstandsproblem und die Mängel der wohnortnahen Versorgung angesprochen und dafür viel Zuspruch aus der Bürgerschaft erfahren. Wichtig ist, dass Stadt und Wirtschaftsförderung zusammen mit den Akteuren vor Ort ein aktives und möglichst vorsorgendes Leerstandsmanagement betreiben. „Wir freuen uns, dass sich jetzt etwas erkennbar bewegt. In den letzten Wochen gab es für den Brückenplatz und den Steinweg sehr gut besuchte Werkstattgespräche, die auch das Ziel hatten, Wege zur Bekämpfung der Leerstände zu entwickeln. Wir werden dies konstruktiv-kritisch politisch begleiten und unsere Ideen einbringen,“ so Werker. Perspektiven könnte z.B. http://www.jungkauftalt.de/ aufzeigen, wenn die Stadt Arnsberg diese neue Wanderungsbewegung unterstützt. Ein neues Denken in der Baulandpolitik ist gefragt, um junge Familien am Ort zu halten und deren Blick „weg vom Neubau – hin zum Altbau“ zu lenken.