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Erfolgreiche Veranstaltung zu Vorsorgevollmacht und Patientenverfügung

Bruchhausen. Zu einer gemeinsamen und öffentlichen Veranstaltung mit dem Thema „Vorsorgevollmacht und Patientenverfügung“ hatten jetzt die SPD-Ortsvereine Hüsten, Bruchhausen, Herdringen und Müschede in die „Dorfschänke Körner“ in Bruchhausen eingeladen.

 

Als Referent für dieses aktuelle Thema konnte der Hüstener Rechtsanwalt und Notar Meinolf Reuther gewonnen werden. Meinolf Reuther beleuchtete das Thema in der gut besuchten Veranstaltung aus verschiedenen Blickwinkeln und stellte dabei auch mögliche Folgen heraus, die sich etwa bei Eintritt eines Notfalls ergeben können, wenn der Patient eben selbst keine hinreichende Vorsorge in Form von Vorsorgevollmacht und Patientenverfügung getroffen hat. So kann etwa Einfluss auf eine spätere ärztliche Behandlung genommen und das Selbstbestimmungsrecht gewahrt werden, wenn man zum Zeitpunkt der Behandlung nicht mehr ansprechbar und einwilligungsfähig ist. Leider schieben noch immer viele Menschen die Auseinandersetzung mit diesen Themen vor sich her. Das kann für die Familie dann im Ernstfall ungeahnte Folgen haben, auch und gerade aus vermögensrechtlicher Sicht.

 

Wichtigste Voraussetzung ist natürlich Vertrauen in die zu bevollmächtigenden Personen. Auch das Ausmaß einer Bevollmächtigung will gut überlegt sein. Patientenverfügung und Betreuungsvollmacht sollten hinterlegt werden. Eine notarielle Beurkundung ist zwar nicht verpflichtend, kann aber zur Verhinderung familiärer Konflikte durchaus sinnvoll sein. Der Referent plädierte dafür, beide Rechtsinstrumente in einem Dokument zu regeln. Nach seinem Referat stand Rechtsanwalt Meinolf Reuther für die Beantwortung der zahlreichen Fragen aus dem Plenum zur Verfügung.

 

Auch in Zukunft wollen die beteiligten SPD-Ortsvereine in loser Folge zu gemeinschaftlichen Veranstaltungen einladen, um so Synergieeffekte auszunutzen und Kräfte zu bündeln.