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Ewald Hille in Jahreshauptversammlung verabschiedet – Zukunft im Blick

Bruchhausen. Bei der sehr gut besuchten Jahreshauptversammlung des SPD Ortsvereins Bruchhausen stand selbstverständlich zunächst die Übergabe des Ratsmandates von Ewald Hille an Frank Neuhaus im Fokus. Dieser bedankte sich emotional bei Ewald Hille für dessen 40-jährige kommunalpolitische Arbeit für und in Bruchhausen. Ewald Hille ergriff das Wort und ließ seine 31-jährige Mitgliedschaft im Rat der Stadt Arnsberg Revue passieren. Er beleuchtete in seinem humorvoll vorgetragenen Rückblick schwierige Entscheidungen und Situationen aus der Bruchhausener Geschichte. Ewald Hille: ‚Ich habe immer gesagt, dass ich den Zeitpunkt meines Ausscheidens selbst bestimmen möchte und nicht gedrängt werden möchte. Ich bin mit mir völlig im Reinen.‘ Ortsvereinsvorsitzender Frank Neuhaus: ‚Bruchhausen bedankt sich für die herausragende Arbeit von Ewald Hille in den letzten 40 Jahren. Unser Dank gilt ganz besonders auch seiner Ehefrau Elli die ihm immer den Rücken frei gehalten hat. Ewald Hille war immer ein Kümmerer für alle. Dies möchte ich fortsetzen.‘

Nach den weiteren Regularien wählte die Versammlung Heinz Lüneburg zum Kassenprüfer nach dem der Schatzmeister von einer sehr guten Kassenlage berichtet hatte. Danach wurden die Delegierten für die anstehenden Parteitage gewählt. Als Unterstützerteam für den Vorstand konnten Steffi Luttermann, Willi Lüneburg und Melanie Reuß gewonnen werden.

Ortsvereinsvorsitzender Frank Neuhaus stimmte die Anwesenden auf die in Bruchhausen anstehenden Zukunftsthemen ein. Allen voran wurde die Erarbeitung des Zielkonzeptes Bruchhausen erläutert. Hierbei sollen die öffentlichen Bereiche um die Dorfschänke Körner, dem Hotel Zur Post, der Rodentelgenkapelle und der Magdalenenkirche in den Fokus genommen. Hierfür hat der Rat der Stadt Arnsberg bereits Mittel für eine Begleitung durch ein externes Entwicklungsbüro bereit gestellt. Themen wie das Herausstellen eines Dorfmittelpunktes, die Einbindung der Rodentelgenkapelle, die Abmilderung der trennenden Funktion der Bruchhausener Straße sowie die mögliche Anbindung einer Entwicklungsfläche für seniorengerechtes Wohnen werden in diesem Zusammenhang diskutiert.