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Fehlende Barrierefreiheit im Alten Rathaus

Die Stadt Arnsberg hat sich im letzten Haushalt als strategischen Leitsatz die Gestaltung des demographischen Wandels auf die Fahnen geschrieben. Ebenso möchten wir die gleichberechtige Teilhabe von Behinderten erreichen – Stichwort inklusive Gesellschaft. Ältere Menschen wie auch Personen mit einem körperlichen Handicap sind auf Barrierefreiheit im öffentlichen Raum angewiesen. Dafür wird sicherlich einiges getan, dennoch sind keineswegs alle Probleme beseitigt.

 

Schon lange brennt Erika Hahnwald die Barrierefreiheit im Alten Rathaus auf den Nägeln. Im würdigen Rahmen des Rittersaales finden zahlreiche Veranstaltungen statt. Auch das Trauzimmer wird von vielen Menschen frequentiert. Beide Räume liegen bekanntlich im ersten Stock und sind nur über eine recht steile Treppe erreichbar. Wer hat es nicht schon erlebt, dass man Menschen helfen musste, dieses Hindernis zu überwinden? Es ist gut vorstellbar, dass viele Bürgerinnen und Bürgern Veranstaltungen fern bleiben, weil sie den Weg scheuen.

 

Wenn wir eine wachsende Zahl von Menschen nicht von einem wichtigen Ort des gesellschaftlichen Lebens ausschließen wollen, ist es nötig, so gut es geht Barrierefreiheit herzustellen. Offenbar wurde vor kurzem als zweiter Fluchtweg eine Treppe aus Metall vom Parkplatz in den ersten Stock des neueren Teil des Gebäudes angelegt. Eine Rampe für Rollstuhlfahrer oder Nutzer von Rollatoren oder andere Möglichkeiten zur Herstellung von Barrierefreiheit ist allerdings nicht vorhanden.

 

Die Verwaltung wird gebeten, zu prüfen, ob man die Treppenanlage nachrüsten oder auf andere Weise die Barrierefreiheit im Alten Rathaus herstellen kann.