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Fehlende Tarifverträge von der SPD thematisiert

Es ist in der Tat ein Skandal wenn in einem stadtnahen Unternehmen keine Tariflöhne gezahlt werden. Die öffentlichen Betriebe haben in dieser Sache mit gutem Beispiel voran zu gehen! Darum hat Gerd Stodollick auf dem SPD-Programmparteitag auch mit Vehemenz darauf gedrängt, dass der tariflose Zustand ein Ende findet. Wenn diese Forderung vom neuen Stadtwerkechef Karlheinz Weißer aufgenommen wird, ist das erst mal ein positives Signal. Da werden hoffentlich auch die anderen Vertreter in den Aufsichtsgremien nicht darum herum kommen sich dieser Forderung anzuschließen. Wenn es nach der SPD geht, wird es keine drei bis fünf Jahre dauern, bis dieser Zustand beendet wird. Nach der Wahl am 25. Mai werden die Karten ohnehin neu gemischt.

 
Herr Schwalm suggeriert in seinem Leserbrief, dass die Vertreter in den Aufsichtsgremien der Stadtwerke in der Vergangenheit nicht versucht hätten, die Tariflosigkeit eines Großteils der Arbeitnehmer zu beenden. Eine Nachteil der Konstruktion der Stadtwerke als GmbH ist, dass die Beratungen nicht öffentlich sind. Es ist den Mitgliedern nicht gestattet, darüber öffentlich zu berichten. Herr Schwalm sei aber versichert, dass die SPD Vertreter das Thema sehr wohl angesprochen haben. Nur sind die Mehrheitsverhältnisse zur Zeit noch so, dass sich hier keine Lösung durchsetzen ließ.