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Integration – Normalität muss gelebt werden

Auf Einladung des SPD-Stadtverbandes Arnsberg kam die Staatssekretärin für Integration des Landes NRW Zülfiye Kaykin jetzt nach Neheim ins Kolpinghaus. Nach Begrüßung durch den stellvertretenden Neheimer SPD-Vorsitzenden Bernd Bierwirth folgte ein ausführlicher Vortrag der Staatssekretärin über den aktuellen Stand der Integration aus Sicht der Landesregierung NRW. Anschließend fand eine Podiumsdiskussion mit dem SPD-Stadtverbandsvorsitzenden Gerd Stüttgen, dem Vorsitzenden des Integrationsrates der Stadt Arnsberg Tarik Ersöz und Serhat Sarikaya, Vorsitzender des Jugendparlaments Sundern und der Jusos im HSK, zum Thema „Integration und Politik – Wir sind dabei!“ statt. Die Moderation lag in den Händen des SPD- Bundestagskandidaten für den HSK Dirk Wiese.

Nach Meinung der Staatssekretärin müsse Normalität gelebt werden. Menschen müssen sich entsprechend ihrer Stärken und Schwächen einbringen und dabei nicht auf ihre Traditionen und Bräuche verzichten. Das Thema Integration sei dabei insgesamt sachlich zu betrachten, nachhaltig zu entwickeln und dürfe nicht polemisch angegangen werden. Es dürften nicht allein nur Projekte durchgeführt werden, sondern Integrationsarbeit müsse überall verankert sein und sei somit auch Aufgabe der Mehrheitsgesellschaft.

Vor Ort hier in Arnsberg ist die Integration bereits weit entwickelt. Die Einrichtung eines Integrationsrates in Arnsberg auf Initiative der SPD war bereits ein entscheidender Schritt auf die Menschen zuzugehen und sie ebenfalls aktiv mit einzubinden, so Gerd Stüttgen. Nach Ansicht des SPD-Stadtverbandes ist Integration ein Querschnittsthema, dass alle Bereiche, wie beispielsweise Verwaltungen, Vereine, Verbände, Schulen betrifft. SPD-Bundestagskandidat Dirk Wiese: „Integration ist eine dauerhafte Aufgabe, an der stetig gearbeitet werden muss und bei der die Gefühle der Menschen unbedingt berücksichtigt werden müssen.“