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MARKE ARNSBERG – Einheitliches Stadtmarketing für Arnsberg schaffen

Nicht zuletzt aufgrund der in den letzten Wochen aktuell in der Bevölkerung Arnsbergs und den Medien geführten Diskussion ist für uns deutlich geworden, dass die Gesamtdarstellung der Stadt Arnsberg als Ganzes optimierungsbedürftig ist.

 

Erste Ansätze hin zu einer verbesserten Gesamtpräsentation unserer Stadt haben vor etwa zwei Jahren mit wissenschaftlicher Begleitung begonnen. Dazu wurden auch Workshops mit Vertretern unterschiedlichster Gruppen durchgeführt. Die Ergebnisse und eine Auswertung dieser Workshops mit konkreten Handlungsansätzen liegen der Politik allerdings bis heute zu unserem Bedauern nicht vor.

 

Was unserer Stadt im 39. Jahr ihres Bestehens noch immer fehlt, ist eine Gesamtdarstellung, eine MARKE ARNSBERG, die unsere Stadt mit all ihren Stärken, ihrer Vielseitigkeit, ihren unterschiedlich geprägten Ortsteilen und Chancen als Einheit in Vielfalt repräsentiert.

 

Dabei muss es ein Ziel sein die Identität unserer Stadt nach Innen zu stärken. Nach Außen muss sich Arnsberg auf geeignete Weise als starke und attraktive Stadt präsentieren und entsprechend vermarktet werden.

 

Selbstverständlich muss das gesamtstädtische Marketingkonzept so flexibel sein, um differenziert unterschiedliche Zielgruppen anzusprechen. Das Werben um Führungskräfte muss sicher auf eine andere Weise erfolgen, als die positive Darstellung der Stadt für junge Leute.

 

Die SPD-Ratsfraktion beantragt daher, die MARKE ARNSBERG als Dachmarke durch ein professionelles Stadtmanagement zu institutionalisieren und entwickeln zu lassen.

Dabei müssen alle relevanten Bereiche unserer Stadt einbezogen und in einer entsprechenden Konzeption Berücksichtigung finden:

 

·         Wirtschaft und Arbeitsplätze (Industrie, Einzelhandel, Handwerk, Dienstleistungen etc.)

·         Tourismus

·         Kultur

·         Bildung/Ausbildung

·         Wohnen

·         Energiewende/Klimawandel

·         Gesundheit

·         Bürgerschaft, Vereine

·         Integration

·         Senioren

·         Mobilität

·         und weitere

 

Ein zu schaffendes Stadtmanagement ist mit einem eigenen Budget auszustatten. Die Mittel dafür könnten ohne zusätzliche Belastung des Haushalts aus dem Etat der WFA genommen werden. Dort müsste ein Stadtmanagement auch organisatorisch angedockt werden.

 

In verschiedenen Stadtteilen bestehen gut funktionierende Strukturen wie Aktives Neheim, Verkehrsverein Arnsberg, WIR in Arnsberg, Verkehrs- und Gewerbeverein Hüsten und andere. Diese wie auch interessierte Bürgerinnen und Bürger sind an der Erarbeitung eines gesamtstädtischen Marketingkonzepts unmittelbar zu beteiligen. Auch in Zukunft sollen die bestehenden Organisatoren ihre bisherigen Arbeitsschwerpunkte weiter verfolgen. Insgesamt sind diese aber miteinander unter der gemeinsamen Dachmarke zu vernetzen und zu koordinieren.

 

Nach Fertigstellung einer Konzeption muss die MARKE ARNSBERG im Rahmen der Umsetzung in Printmedien, auf einschlägigen Messen und Börsen, im Internet u.a. auf geeignete Weise überregional beworben werden.

 

Ziel muss es sein Arnsberg als überregionaler Wirtschafts-, Einkaufs-, Verwaltungs-, Bildungs-, Tourismus-, Kultur-, Wohn- und Gesundheitsschwerpunkt zu etablieren und weiterzuentwickeln. Nicht zuletzt durch die skizzierten Maßnahmen kann aber auch dem Bevölkerungsschwund wirksam entgegengetreten werden.

 

MARKE ARNSBERG – Wir müssen handeln. Tun wir es gemeinsam. Starten wir jetzt.