Aktuelles
Maßnahmen zur Integration der Flüchtlinge in den lokalen Arbeitsmarkt entwickeln

Die rasche Unterkunft und Versorgung der zahlreichen Flüchtlinge hat zurzeit für die Arnsberger Politik und Verwaltung allerhöchste Priorität. Die Arnsberger SPD freut sich über die breite und andauernde Hilfsbereitschaft der Bürgerinnen und Bürger. „Arnsberg praktiziert eine wunderbare ‚Willkommenskultur‘“, freut sich der Fraktionsvorsitzende Ralf Bittner.

 

„Wir müssen aber jetzt schon einen Schritt weitersehen. Die Flüchtlinge, die auf längere Zeit bei uns bleiben, brauchen in absehbarer Zeit Wohnraum und vor allem Arbeitsmöglichkeiten. Wir sind mit vielen Fachleuten der Ansicht, dass Arbeit der beste Weg zur Integration in unsere Gesellschaft ist. Es ist aber auch klar, dass dieser Weg schwierig ist.Besonders schwierig wird es sein, weniger qualifizierte Flüchtlinge und Asylbewerber in Lohn und Brot zu bringen, “ meint der Gewerkschafter und Ratsmitglied Gerd Stodollick.

 

„Wir müssen jetzt schon bereit sein, diese Menschen in unseren heimischen Arbeitsmarkt zu integrieren. Dazu brauchen die Flüchtlinge konkrete Informationen über ihre Rechte und Hilfen, damit sie einen Praktikums-, Ausbildungs-, Arbeits- oder Qualifizierungsplatz erhalten können. Auf der anderen Seite gibt es zahlreiche Unternehmer, die gerne Flüchtlinge einstellen würden, aber die hinsichtlich der rechtlichen Situation und dem praktischen Vorgehen unsicher sind.“

 

„Wir schlagen daher vor, dass sich die Akteure auf dem heimischen Arbeitsmarkt (Arbeitsagentur, Arbeitgeberverbände, Gewerkschaften, Kammern, Anbieter von Qualifizierungs- und Beschäftigungsmaßnahmen) moderiert etwa durch die Wirtschaftsförderung und das Integrationsmanagement vernetzen, Hilfsmöglichkeiten für Arbeitgeber und Flüchtlinge entwickeln und diese in der Öffentlichkeit kommunizieren. Einen entsprechenden Antrag, haben wir vorgelegt, “ so Bittner.

 

Antrag Flüchtlinge in Arbeit