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Neue Impulse vom Müscheder Bürgerstammtisch

Müschede. Der SPD-Ortsverein Müschede hat jetzt bei gutem Besuch seinen Bürgerstammtisch im Schützenkrug abgehalten. So waren fast 20 Bürgerinnen und Bürger aus dem Eulendorf der Einladung gefolgt.

 
Bürgermeister- und Ratskandidat Gerd Stüttgen und die Vertreter im Bezirksausschuss standen dabei Rede und Antwort. Und der Stammtisch brachte neue und wichtige Impulse, so etwa zum Dorfplatz. So war vor Kurzem ein Kind in den oberen Teich gefallen und habe wegen des äußerst rutschigen Bodens von seinem Vater nur einiger mit Mühe wieder herausgezogen werden können. Hier forderten die Anwesenden weitergehende Sicherungsmaßnahmen. Der Vorschlag einer Bürgerin hier weiterzugehen und den Teich im Rahmen eines Projekts der Grundschule oder des Kindergartens unter Einbeziehung der Stadt und bürgerschaftlichen Engagements komplett und kindgerecht umzugestalten, fand großen Anklang.

 
Die teilweise unerträgliche Belastungssituation durch den Steinbruch Ebel war ein weiteres Thema. Hier hatte der frühere Bezirksausschussvorsitzende Hermann Aufmkolk schon vor Jahren Unterschriften gegen eine Erweiterung gesammelt. Die Vertreter der SPD werden sich, wie auch bisher, in den Gremien mit allen zur Verfügung stehenden Mitteln gegen die IV. Abbauphase kämpfen.

 
Da nach mehreren Jahren der SPD-Antrag auf Ausweisung einer Tempo-30-Zone am Krakeloh trotz Nachfragen noch immer nicht beschieden wurde, wird das Thema in der neuen Bezirksausschuss noch einmal mit dem gebotenen Nachdruck aufgegriffen.

 
Zur Verminderung der Belastung des Dorfplatzes mit Hundekot kam die Forderung dort ein Behältnis mit Plastiktüten aufzustellen. Dadurch könnten Hundebesitzer leichter motiviert werden die Hinterlassenschaften ihrer Vierbeiner mitzunehmen.

 
Teile des SPD-Antrages vom 14.05.14 als Folge der Dorfbegehung sind mittlerweile von der Stadtverwaltung auf den Weg gebracht worden. So wird u.a. geprüft, ob eine zusätzliche Fläche am Kindergarten zur Ausweisung zusätzlicher Park- und Halteflächen erworben werden kann. Auch auf vermehrte Geschwindigkeitskontrollen in den Tempo-30-Zonen wolle die Stadtverwaltung als Folge des SPD-Antrages nun endlich drängen. Das Geländer an der Turnhalle wird instandgesetzt, eine Änderung der Beleuchtung am Dorfplatz ist aus technischen Gründen aber nicht möglich.

 
Die Ausweisung eins Parkverbots am St.-Hubertus-Platz scheint nach Begehung durch die Arbeitsgruppe Verkehrssicherung nun endgültig Tisch zu sein. Die Stadtverwaltung will die Hubertusstraße aber weiterhin für die Anlieger gebührenpflichtig erneuern. Hierzu hatte die SPD bereits ein deutliches Nein formuliert. Als Folge des SPD-Antrages werden aber nun Schlaglöcher kurzfristig geschlossen.

 
Empörung fand die Mitteilung des Bürgermeisters, dass die Erneuerung des Bushäuschens bei Hörster zzt. geprüft werde. Hier hatte es schon konkrete Zusagen gegeben, die nach einer mittlerweile drei Jahren noch immer nicht eingehalten worden sind.