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Ortstermin: Raserei in Breitenbruch

Sonnenschein – für viele Menschen reine Lebensfreude; für die Breitenbrucher, jung oder alt, ein Gräuel. Wo Andere ihrem Freizeitziel an der Möhne oder den Sauerländer Höhen entgegensteuern oder auch die B229 als Arbeitsweg nutzen, vergessen sie oft, dass auch die Bewohner des Ortes ihre Wohngrundstücke im Freien nutzen wollen. Die Bundesstraße verfällt auch innerhalb der Ortsdurchfahrt, wo bekanntlich der Gesetzgeber schon die Höchstgeschwindigkeit der Fahrzeuge auf 50 km/h begrenzt; zur Rennstrecke. Insbesondere an sonnenreichen Wochenenden messen lärmende Motorräder ihre Fahrkünste. Verkehrsüberwachungen der Polizei oder der Verkehrsbehörde sind im Dorf gern gesehen; der Lärmpegel sinkt. Aber leider steigt er auch sofort wieder, wenn die zeitlichen Kontrollstellen aufgehoben werden.

 

Der Unmut im Ort ist groß. Wohl wissend, dass bauliche Änderungen an der Fahrbahn aktuell nicht möglich sind, versucht die Bevölkerung durch verschiedene Vorschläge zur Verkehrslenkung die Stadt um Mithilfe für Änderungen zu bitten. Dankenswerterweise unterstützt der Bezirksausschuss Niedereimer, zuletzt mit seinem einstimmigen Beschluss vom 22.05.2017, die Aktivitäten; stets finden die Dörfler in dem Vorsitzenden Dirk Ufer und seiner Stellvertreterin Dorothee Brunsing-Assmann kluge Ratgeber und gute Fürsprecher.

 

Erste Maßnahme sind ergriffen: Die Stadt hat mit einer versteckten Geschwindigkeitsmessung Grunddaten ermittelt. Das mehrwöchige Aufstellen einer Geschwindigkeitstafel ist zugesagt. Weiteres (z.B. ein durchgehendes beidseitiges Überholverbot) prüft die Straßenverkehrsbehörde.

 

Wenn die Maßnahmen greifen, die Raserei im Ort gedrosselt und der Verkehrslärm gedämpft werden kann, freuen sich die Bewohner des kleinsten Ortes in der Stadt auf ruhigere und sichere Aufenthalte im Ort. Insbesondere werden die Sorgen der Eltern und Großeltern um ihre Jüngsten kleiner. Bis dahin werden sie nicht müde, ihre berechtigten Interessen einzufordern.