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Ralf Bittner: „Keine Erdgasförderung durch Fracking in Arnsberg“

Die SPD-Fraktion hat beantragt, den vorliegenden Antrag auf die Tagesordnung der nächsten Ratssitzung zu setzen, um damit der Erdgasförderung durch Fracking für das Gebiet der Stadt Arnsberg eine klare Absage zu erteilen. Dieser Antrag ist in der Ratssitzung einstimmig angenommen worden.

 

Beschluss

Der Rat der Stadt Arnsberg sieht die großen Risiken der Erdgasförderung durch „Fracking.“ Er hat sich bereits durch ein eigenes Klimaschutzkonzept wie auch einer grundsätzlichen Ausrichtung auf die größtmögliche Umstellung bei der zukünftigen Energiegewinnung durch die erneuerbaren Energien zu einer ressourcenschonenden und vor allem sicheren Energiegewinnung bekannt.

 

Mithin soll alles politisch Nötige und Machbare unternommen werden, um eine Erdgasgewinnung durch „Fracking“ zumindest auf dem Stadtgebiet Arnsberg zu verhindern.

 

Begründung:

In vielen Fachvorträgen auch hier im heimischen Bereich, so auch zuletzt von der Hochsauerlandwasser GmbH, mit Hinweis auf die vielfältigen Risiken im Zusammenhang mit der Trinkwassergewinnung, ist auf die Gefahren durch Fracking hingewiesen worden. Fast alle politischen Parteien haben zu der Methode ablehnende Stellungnahmen abgegeben.

 

Dennoch laufen auf Bundesebene weiterhin Planungen, die den grundsätzlichen Einsatz von „Fracking“ im Zusammenhang mit der Erdgasgewinnung ermöglichen könnten.

 

Wie auch andere politische Gremien sollte auch der Rat der Stadt Arnsberg im Interesse der Sicherheit der Bürgerinnen und Bürger eine eindeutige Stellungnahme abgeben, um gemeinsam auf allen politischen Ebenen gegen eine solche gefährliche Erdgasgewinnung vorzugehen. Insbesondere bedarf es einer entsprechenden Novellierung des Bergrechts.