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SPD-Arnsberg regt Beteiligung an ESF-Programm zur Eingliederung Langzeitarbeitsloser an.

„Ein Schwerpunkt der SPD-Fraktion der kommenden Zeit ist der Abbau der Langzeitarbeitslosigkeit in unserer Stadt“, so der SPD-Fraktionsvorsitzende im Rat Ralf Bittner. „Obwohl wir zur Zeit eine Rekordbeschäftigung von 43 Millionen Erwerbstätigen und weiterhin eine positive Stimmung in der Wirtschaft haben, profitieren die Langzeitarbeitslosen davon kaum. Bei uns sind noch immer 1500 Menschen seit mehr als einem Jahr ohne Job und sind auf Leistungen nach SGB II angewiesen. Davon unmittelbar betroffen sind die Familien,“ ergänzt das Ratsmitglied Gerd Stodollick. Um diese unhaltbare Situation zu ändern, hat der Rat im November die Bewerbung verschiedener Kooperationspartner für ein Modellvorhaben zur Errichtung eines sozialen Arbeitsmarktes durch eine Resolution unterstützt. Ein derartiges Programm wird zur Zeit durch das Bundesministerium für Arbeit und Soziales (BMAS) erarbeitet. Die Förderrichtlinie für dieses Programm „Soziale Teilhabe am Arbeitsmarkt“ soll zum 01. Juli 2015 veröffentlicht werden. Anschließend werden Bewerbungen auch von den Kooperationspartnern aus Arnsberg und dem HSK möglich sein.

 

Die heimische SPD macht darauf aufmerksam, dass noch bis zum 31.01.2015 Bewerbungen für das ESF-Programm zur Eingliederung langzeitarbeitsloser Leistungsberechtigter möglich sind. Dieses gibt den Jobcentern ein weiteres Instrument an die Hand, um arbeitsmarktferne Langzeitarbeitslose bei der Integration in den allgemeinen Arbeitsmarkt zu unterstützen. Im Mittelpunkt stehen dabei die gezielte Ansprache und Beratung von Arbeitgebern, Arbeitnehmercoaching – auch nach der Aufnahme einer Beschäftigung – sowie der Ausgleich von geringerer Leistungsfähigkeit durch Lohnkostenzuschüsse. Das Programm wird mit hohen Geldbeiträgen aus dem europäischen ESF-Programm und SGB II Eingliederungsmittel finanziert. Davon können bis zu 33.000 Teilnehmerinnen und Teilnehmer in Deutschland profitieren.

 
„Zusätzlich zu dem angesprochenen Projekt für einen sozialen Arbeitsmarkt hält es die SPD für sinnvoll, wenn sich die Stadt Arnsberg kurzfristig entschließen könnte, sich auch an dem ESF-Programm zu beteiligen. Im Interesse der betroffenen Menschen ist, es jetzt wichtig und an der Zeit, dem vorhandenen politischen Konsens auch konkrete Taten folgen zu lassen,“ so das Ratsmitglied und Stadtverbandsvorsitzender Gerd Stüttgen.