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SPD-Arnsberg: Wir brauchen Offenheit und eine Kultur des Willkommens !

Die aktuelle Diskussion um die Aufnahme von Flüchtlingen hat mit der Schaffung von Unterkünften in Hüsten und der wahrscheinlichen Errichtung einer zentralen Unterbringungseinheit in Oeventrop unsere Stadt unmittelbar erreicht. „Es ist verständlich, dass insbesondere die unmittelbaren Anwohner sich Gedanken machen. Diese müssen von den Verantwortlichen ernst genommen werden. Die im Raum stehenden Fragen müssen geklärt werden. Wir sind froh, dass die Debatte bislang sachlich und ohne fremdenfeindliche Untertöne und parteipolitische Polemik geführt wird. Dabei muss es bleiben!,“ so der SPD-Fraktionsvorsitzende Ralf Bittner. Dazu ist eine möglichst große Transparenz nötig. Alle Betroffenen müssen frühzeitig und umfassend in den Prozess eingebunden werden. Eine weitere Informationsveranstaltung zum Thema könnte dabei helfen.
„Eine frühzeitigere Informationspolitik wäre wünschenswert gewesen. Bei allen möglichen Problemen, ist für die Arnsberger SPD aber klar, dass wir uns nicht vor der Verantwortung drücken können. Auch wir müssen unseren Teil dazu beitragen, Menschen, die vor Krieg und Unterdrückung geflohen sind, zu helfen. Es gibt in zahlreichen Gemeinden viele gute Beispiele für eine breite „Willkommenskultur“. Wir sind uns sicher, dass wir das auch in Arnsberg als einer weltoffenen Stadt hin bekommen. Wir appellieren an alle Bürgerinnen und Bürger, Vereine und Verbände bei der Hilfe für die Flüchtlinge an einem Strang zu ziehen“, meint der SPD-Stadtverbandsvorsitzende Gerd Stüttgen.