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SPD besucht Wasserwerk Am Möhneborgen

Der SPD-Ortsverein Neheim und der SPD-Stadtverband Arnsberg hatten zur Besichtigung des Wasserwerks am Möhnebogen eingeladen. Zusammen mit einigen interessierten Bürgern besichtigten die Kommunalpolitiker das vor ein paar Jahren grundlegend modernisierte Werk. Notwendig wurde dies insbesondere nach der kriminellen Verunreinigung der Ruhr durch PFT. In einem neu eingerichteten Gebäude wurden modernste Filteranlagen installiert. Für den Laien besonders eindrucksvoll sind die großen Filtertanks mit Aktivkohle. Durch die Behandlung mit Ultraviolettem Licht kann zudem auf die Zugabe von Chlor verzichtet werden. Der für die Wasserversorgung in Arnsberg zuständige Ingenieur Thomas Kroll konnte zufrieden feststellen, dass die Stadt weiter ist, als Minister Remmel es als Standard fordert. Für die Besucher auch bemerkenswert ist, dass die meisten Prozesse computergesteuert ablaufen und aus der Ferne überwacht werden können. Ein Mehrschichtsystem vor Ort, wie noch vor einigen Jahren ist nicht mehr nötig. Die Modernisierung war nicht zum Nulltarif zu haben, sondern kostete zusammen mit ähnlichen Maßnahmen am Wasserwerk Langel mehrere Millionen Euro. Diese Kosten wurden auch durch die Erhöhung des Wasserpreises finanziert. Werner Frin, Ortsvereinsvorsitzender und Ratsmitglied, ist überzeugt, dass sich die Anstrengungen gelohnt haben,. „Wir bekommen so das beste Wasser für Arnsberg.“ Ähnlich war auch die Meinung der anwesenden Bürger. „Es sollten sich möglichst viele Menschen hier vor Ort informieren, damit sie wissen, dass ihr Geld gut angelegt wurde.“