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SPD besuchte Photovoltaik-Freiflächenanlage in Holzen

 

Der SPD-Stadtverband besucht im Rahmen seiner schon traditionellen Sommertour lokale Akteure und Einrichtungen aus allen Bereichen des gesellschaftlichen Lebens. So jetzt die Photovoltaik-Freiflächenanlage am Spulberg in Holzen.

Die 4,2 Millionen Euro teure Anlage wurde letztes Jahr auf einer belasteten Fläche in Betrieb genommen. Doch die Umsetzung gestaltete sich aufgrund behördlicher Auflagen sehr schwierig, so berichtete Matthias Kynast, der seit mehr als 20 Jahren verschiedene Anlagen der erneuerbaren Energien errichtet und betreibt.„Alle reden von der Notwendigkeit, die Energiewende voranzubringen und die erneuerbaren Energien zu fördern, aber angesichts der bürokratischen Auflagen, habe ich an dem ernsthaften Willen manchmal meine Zweifel,“ so Kynast. 

Die Anlage ist mit einer Ost-West-Aufständerung ausgestattet und liefert eine gleichbleibende Energieerzeugung über Tag und Jahr, auch bei Bewölkung und auftretender Teilabschattung. Erstaunt waren die Tourteilnehmer insbesondere, dass Kynast und sein Team die aus 10.500 Modulen bestehende Anlage auf dem 3 ha großen Grundstück nach Erteilung der letzten behördlichen Genehmigung in nur knapp drei Monaten errichtet haben. Eine Teilnehmerin: „Das verdient höchsten Respekt!“ Die Anlage liefert somit einen guten Beitrag für die vom Bundestag beschlossene und in der Bevölkerung gewollte Energiewende.

In Kürze wird auch das Verfahren zur Überführung der Anlage in eine Bürgersolaranlage eröffnet. Dann können sich Bürgerinnen und Bürger mit eigenen Beträgen an der Anlage beteiligen. Eine Investition in die Zukunft eben.

Der nächste Sommertourtermin führt die SPD am 19.08. ins Veterinäruntersuchungsamt Arnsberg. Weitere Infos folgen.