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SPD Müschede führte wieder Dorfbegehung durch – Antrag gestellt

Müschede. Mitglieder des SPD-Ortsverein Müschede haben jetzt zusammen mit interessierten Bürgerinnen und Bürgern die alljährliche Dorfbegehung im Eulendorf durchgeführt. Dabei wurden größere Teile Müschedes in Augenschein genommen. Daraus resultierend wurde jetzt ein entsprechender Antrag an die Stadt formuliert.

 
Im Wesentlichen haben die Müscheder Sozialdemokraten bei ihrer Dorfbegehung folgenden Handlungsbedarf festgestellt:

 

1. Das Geländer am Eingang der Sporthalle stellt einen Gefahrenpunkt dar. Gerade durch sichtbar herausbröckelnden Beton und den weiten Abstand des Geländers zum Weg besteht hier eine Gefährdung der Hallennutzer, bei denen es sich zum größten Teil um Kinder handelt.
2. Die Eiche in der Mitte des Hohlweges sollte auf geeignete Weise abgestützt werden. Hier liegt ein wesentlicher Teil der Wurzeln offen.
3. Der Parkplatz neben dem Kindergarten, der derzeit noch im Eigentum der ev. Kirchengemeinde ist, steht zum Verkauf. Dadurch könnten am Kindergarten wichtige Park- und Haltemöglichkeiten wegfallen. Hier sollte nach Auffassung der SPD nach Alternativen gesucht werden, damit Eltern ihre Kinder gefahrlos zum Kindergarten bringen und wieder abholen können.
4. Die Durchlaufgräben und deren Öffnungen im oberen Bereich der Steinstraße sind z.T. zugewachsen und verschmutzt, so dass ein vernünftiger Wasserablauf nicht mehr möglich ist.
5. Die Beleuchtung des Dorfplatzes im Bereich des Backhauses sollte ab 22.00 Uhr abends so reduziert werden, dass die Verkehrssicherheit für Fußgänger nicht negativ beeinträchtigt, Anwohner durch helle Beleuchtung jedoch auch nicht übergebührend in ihrer Nachtruhe gestört werden. Darüber hinaus kann hier auch ein Beitrag zur Energieeinsparung und zur Einsparung von Haushaltsmitteln geleistet werden. Schließlich werden die Energiekosten aus dem städtischen Haushalt finanziert.
6. Der Dorfplatz wird leider nach wie vor von einigen wenigen Hundebesitzern als Hundeklo missbraucht.
7. Über zu schnelles Fahren in den Tempo-30-Zonen wird nach wie vor von zahlreichen Anwohnerinnen und Anwohnern Beschwerde geführt. Als Beispiele seien hier Norbert-Michel-Straße, Steinstraße, Lüttkewiesen und Steinbergstraße genannt.
8. Das von einem politischen Mitbewerber geforderte einseitige Parkverbot im Bereich der  Hubertusstraße und des St. Hubertus-Platzes ist aus Sicht der SPD Müschede nicht zielführend. Selbstredend muss ein entsprechend breiter Rettungsweg zur Verfügung stehen. Auch Behinderungen sind hier zuweilen zutreffend und sollten, soweit möglich, reduziert werden. Nach den Ermittlungen der SPD hat sich jedoch keiner der Anwohner beschwert. Vielmehr scheint der Antrag des Mitbewerbers ausschließlich dem Wahlkampf geschuldet zu sein.
Die Schützenhalle Müschede erfreut sich gerade für größere Veranstaltungen einer hohen Beliebtheit. Bei einem wie auch immer gearteten Parkverbot wäre die Nutzungsmöglichkeit der Schützenhalle erheblich eingeschränkt. Das ginge auch und besonders zu Lasten der Schützenbruderschaft St. Hubertus Müschede, die in den vergangenen Jahren hier hohe Summen investiert hat und von daher auch auf entsprechende Vermietungsmöglichkeiten angewiesen ist, ohne die sie ihr vorbildliches bürgerschaftliches Engagement für unser Dorf nicht in gewohntem Umfang weiter führen könnte.
9. Das Bushäuschen an der Rönkhauser Straße auf Höhe der ehemaligen Gaststätte Hörster ist auch drei Jahre nach dem SPD-Antrag vom 17.04.2011 noch immer nicht ausgetauscht worden. Hier geht der Ortsverein davon aus, dass der Austausch nun ganz kurzfristig erfolgen wird.
10. An der Hubertusstraße gegenüber dem „Landrestaurant Schützenkrug“ ist der Straßenbelag aufgebrochen und müsste daher ausgebessert werden.

 
Der Müscheder SPD-Ortsverein geht davon aus, dass sich die meisten Maßnahmen kurzfristig und ohne größeren Aufwand realisieren lassen.

 
Wegen des Dauerproblems Hundekot auf dem Dorfplatz appelliert der Ortsverein an alle Hundebesitzer, die Hinterlassenschaften ihrer Vierbeiner mitzunehmen.