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SPD-Neheim: Kein Abkürzungsverkehr mehr auf der Möhnestrasse

Die SPD-Mit­glie­der im Be­zirks­aus­schuss Neheim be­an­tra­gen, in der Möh­nestra­ße zwi­schen dem Kreis­ver­kehr mit der Graf-Gott­fried-Stra­ße und dem Her­be­cke­weg und in um­ge­kehr­ter Rich­tung zwi­schen dem Her­be­cke­weg und dem Krei­sel mit der Graf-Gott­fried-Stra­ße fol­gen­de Be­schil­de­rung an­zu­brin­gen:

 

1. Das Schild 250 „Durch­fahrt Ver­bo­ten“ (StVO Ver­bot für Fahr­zeu­ge al­ler Art) mit dem Zu­satz­schild „An­lie­ger frei“.
2. Das Schild 262 „Ver­bot für Fahr­zeu­ge über 7,5 t tat­säch­li­ches Ge­wicht“.

 

Be­grün­dung

Nach Fer­tig­stel­lung der L 745 als Um­ge­hungs­stra­ße wur­de die Graf-Gott­fried-Stra­ße von der Möh­nestra­ße bis zur L745 ver­län­gert, um den Ver­kehr von der Möh­nestra­ße weg zur Um­ge­hungs­stra­ße zu len­ken. Da­zu dien­te auch un­ter­stüt­zend die Be­schil­de­rung der Möh­nestra­ße zwi­schen der Graf-Gott­fried-Stra­ße und dem Her­be­cke­weg und in um­ge­kehr­ter Rich­tung zwi­schen dem Her­be­cke­weg und der Graf-Gott­fried-Stra­ße „Nur für An­lie­ger frei“. Die­se Be­schil­de­rung wur­de vor ei­ni­gen Jah­ren ent­fernt.

 

Heu­te ist in ho­hem Ma­ße zu be­obach­ten, dass der „Ab­kür­zungs­ver­kehr“ Rich­tung Moos­fel­de bzw. Nie­der­en­se (und in um­ge­kehr­ter Fahrt­rich­tung) ganz er­heb­lich zu­ge­nom­men hat, was al­lei­ne schon für die An­woh­ner eine fast un­zu­mut­ba­re Lärm- und Ab­gas­be­läs­ti­gung be­deu­tet. Fest­zu­stel­len ist wei­ter­hin, dass ganz­tä­gig ein sehr leb­haf­tes Auf­kom­men (fast im 2-Mi­nu­ten-Takt) an schwe­ren LKW (Kies- und Be­ton-LKW) in bei­den Fahrt­rich­tun­gen zu be­obach­ten ist, ver­bun­den mit ei­ner au­ßer­or­dent­li­chen Lärm- und Emis­si­ons­be­las­tung der An­woh­ner.

 

Durch die ge­for­der­te Be­schil­de­rung soll er­reicht wer­den, dass un­nö­ti­ger Durch­fahrt-Ver­kehr in die­sem Teil­stück der Möh­nestr. ver­hin­dert wird, und dass die Be­ton- und Kies-LKW aus den an­lie­gen­den Be­trie­ben den zu­mut­ba­ren „Um­weg“ über die L 475 ma­chen. Der Um­weg ist so ge­ring, so dass er­höh­te Ab­gas­wer­te oder Ener­gie­kos­ten kaum zu Bu­che schla­gen, je­den­falls nicht den An­woh­nern der Möh­nestra­ße zu­zu­mu­ten sind.

 

Ich bit­te, die­ses The­ma auf die Ta­ges­ord­nung im nächs­ten Be­zirks­aus­schuss zu set­zen und vor­ab die recht­li­che Mach­bar­keit in der Ver­wal­tung zu prü­fen. In der Aus­schuss­sit­zung soll­te ein zustän­di­ger Mit­ar­bei­ter für Nach­fra­gen zur Ver­fü­gung ste­hen.