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SPD will Hausbesuche und später ein „rollendes Rathaus“ für BürgerInnen in Arnsberg einrichten

Arnsberg. Die SPD-Fraktion im Rat der Stadt Arnsberg hat jetzt bei Bürgermeister Vogel die Einführung von Hausbesuchen durch einen mobilen städtischen Bürgerservice als Arnsberger Pilotprojekt beantragt. In einem zweiten Schritt soll dann ein sog. rollendes Rathaus hinzukommen. Durch diese Projekte sollen die Bürgerinnen und Bürger im Bedarfsfall die städtischen Mitarbeiter zu einem Hausbesuch zu sich bitten und später ihre Anträge und Anliegen regelmäßig in allen Ortsteilen direkt auf den Weg bringen können.

 

Unter rollendem Rathaus versteht die SPD das regelmäßige dezentrale Angebot städtischer Dienstleistungen, ähnlich den Stadtbüros der großen Ortsteile. Dazu könnte ein entsprechend ausgestatteter und auch anderweitig nutzbarer Kleinbus eingesetzt werden.

 

In der Begründung dazu führt die SPD-Fraktion aus, dass durch eine älter werdende Bevölkerung und die Zunahme in ihrer Mobilität eingeschränkter Menschen die Inanspruchnahme städtischer Dienstleistungen auch in Arnsberg für immer mehr Bürgerinnen und Bürger zu einem Problem wird. Gerade vor dem Hintergrund der vieldiskutierten Inklusion und den Herausforderungen des demografischen Wandels würde ein solches Angebot aber die Inanspruchnahme städtischer Dienstleistungen, z.B. bei der Beantragung eines neuen Personalausweises, für einen nicht unerheblichen Personenkreis in Arnsberg ganz immens verbessern und zu einer ganz wesentlichen Steigerung der Lebensqualität beitragen.

 

Aus Sicht der Sozialdemokraten könnten entsprechende Angebote durch ein moderat verringertes Serviceangebot der Stadtbüros kostenneutral realisiert werden.

Schließlich gewänne auch die Stadt Arnsberg selbst durch diese zielgerichtete Ausweitung Ihres Serviceangebots in nicht unerheblichem Maße an Attraktivität. Auch und gerade die Lebensqualität in unseren Dörfern würde zunehmen.

Gerd Stüttgen, SPD-Ratsmitglied aus Müschede, dazu: „Wir müssen auch bei den städtischen Dienstleistungen bereit sein die Herausforderungen der Zukunft anzunehmen und neue Wege gehen. Hier kann ohne Mehraufwand eine deutliche Verbesserung städtischer Serviceleistungen erreicht werden“.

 

Im Übrigen bieten die 14 Mitglieder der SPD-Ratsfraktion ab sofort auch selbst Hausbesuche an. Fraktionsvorsitzender Ralf Bittner dazu: „Wenn ein Bürger mit uns sprechen will, aber nicht zu uns kommen kann, kommen wir eben zu ihm“. Bei Interesse sollte das SPD-Fraktionsbüro im Rathaus kontaktiert werden, wo dann das Weitere veranlasst wird. Das Büro ist von Mo.-Fr zwischen 09:00-15:00 Uhr unter 02932/201-1443 oder per E-Mail unter fraktion@spdarnsberg.de zu erreichen.