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Urbaner Garten auf der Brachfläche Bömerstraße gefodert

Die SPD-Mitglieder im Bezirksausschuss Arnsberg fordern die Verwaltung auf, für die Zeit bis zur Neubebauung auf der Brachfläche der ehemaligen städtischen Bücherei an der Bömerstraße die Möglichkeit für einen „urbanen Garten“ zu schaffen. Daneben sollen weitere geeigneten innerstädtischen Flächen gesucht werden.

 

„Urbane Gärten“ oder auch „Nachbarschaftsgärten“ entstehen weltweit in immer mehr Innenstädten. Immer häufiger greifen Stadtmenschen zu Schaufel und Saatgut, um inmitten von Häuserzeilen und Straßenfluchten Nutzgärten entstehen zu lassen. In der Hauptstadt Berlin sprießen diese Gärten wie Pilze aus dem Boden, und in unserer Nachbarschaft gibt es in Dortmund und Bochum ebenfalls schon vielversprechende Ansätze.

 

Dabei steht im Vordergrund, dass sich jeder Interessierte einbringen kann. „Das Gemüse gehört dem Garten, und der Garten gehört allen!“ (WR, 17.06.2012).

 

Solche Flächen wie die genannte, bieten sich besonders für diese Form der Nutzung an, denn der entstehende Garten kann mobil geplant sein, d. h. es wird in Kisten oder mit Substrat gefüllte Säcke gesät und gepflanzt. Dadurch kann die Fläche wieder erlebbar gemacht, und von den Bürgen sinnvoll genutzt werden. Wenn ein Investor die Fläche bebauen möchte, kann sie schnell wieder in ihren ursprünglichen Zustand zurückversetzt werden.
Als mögliche zukünftige „Gärtner“ böten sich die Kinder der benachbarten Schulen und Kindergärten an. Sie könnten in diesem „Mitmachgarten“ selbst kreativ werden, und erfahren, was es bedeutet, sich selbst zu versorgen.

 

Angelehnt an das Projekt „JuleA“ könnten hier vielleicht ältere Menschen ihre gärtnerischen Erfahrungen an die Kinder weitergeben, und so ein weiterer Baustein für ein Zusammenleben der Generationen in unserer Stadt geschaffen werden.
Die SPD-Mitglieder im Bezirksausschuss Arnsberg bitten diesbezüglich um eine zeitnahe Stellungnahme der Verwaltung.