Aktuelles
Erhalt der Rettungswache Neheim für den Bürger

Teile der SPD Fraktion Arnsberg und des SPD Ortsvereines Neheim-Hüsten besuchten jetzt die Rettungswache in Neheim, um sich selbst ein Bild von der aktuellen Situation zu machen .

Ein vom HSK in Auftrag gegebenes Gutachten zur Standortfrage der Rettungswache war zum Schluss gekommen, dass im Stadtgebiet Arnsberg eine Rettungswache in Alt Arnsberg und eine in Hüsten die sinnvollste Standortfrage ist.

Träger des Rettungsdienstes ist nach §6 RettG NRW grundsätzlich der Kreis. Die Stadt Arnsberg zählt jedoch zu den Großen kreisangehörigen Städten (in NRW über 60000 Einwohner) und ist nach dem Gesetz Träger der Rettungswachen.

Helmut Melchert, Fachdienstleiter Sicherheit und Ordnung der Stadt Arnsberg, Harald Kroll, Leiter des Fachdienstes Feuerwehr und Rettungsdienst, führten die Anwesenden zunächst durch die aktuellen Räumlichkeiten am Alten Graben in Neheim und standen danach sehr fachkundig Rede und Antwort.

Es wurde deutlich, dass der Rettungsdienst der Stadt Arnsberg organisatorisch Top aufgestellt ist. Probleme gibt es in Punkto Personal. Es werden schlichtweg nicht genügend geeignete Bewerber gefunden. Die Ursachen sind vielfältig und sollten in der Zukunft angepackt werden.

Aufgrund des Gutachtens wurden die Zeiten von Alarmfahrten sowohl von der bestehenden Wache als auch von dem vom Gutachter vorgesehenen Standort neben der Polizeiwache in Hüsten gestoppt. Die Hilfsfristen werden zwar in allen Fällen eingehalten, jedoch liegt der zeitliche Unterschied des Eintreffens eines RTW von Hüsten z.b. in Moosfelde oder Voßwinkel um mindestens 4,5 Minuten höher. Rechtlich eine ausreichende Zeit, im Falle eines Schlaganfalls oder Herzinfarktes können dies jedoch 4,5 Lebensrettende Minuten sein. Der Standort Hüsten ist durch ein privates Unternehmen sowieso abgedeckt.

Der Erhalt des Standpunktes Neheim würde einen niedrigen 5-stelligen Betrag im Jahr kosten. Geld, das den Krankenversicherungen die Sicherheit und das Leben der Bürger aus Neheim, Bachum und Voßwinkel eigentlich wert sein sollte.

Die SPD Neheim- Hüsten spricht sich ganz klar für den Erhalt des Rettungsdienststandortes Neheim aus. Die Nutzung des Standortes Hüsten ist ebenfalls notwendig. Der Standort Hüsten sollte so genutzt werden, dass er im Fall der Entscheidung gegen den Standort Neheim für die Stadt Arnsberg als Träger der Rettungswache Problemlos nutzbar ist.