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SPD machte sich ein Bild vom katastrophalen Zustand des Arnsberg Stadtwaldes

Am 06.11.2019 trafen sich Vertreterinnen und Vertreter der Arnsberger SPD und auch der FDP und der Linken bei kaltem Regenwetter mit der Försterin Frau Trompeter im Stadtwald, um sich ein genaues Bild des Zustandes des heimischen Waldes zu machen. Nur wenige hundert Meter durch dichten Wald hinter dem Friedhof Rumbecker Holz tritt man auf eine große leere Fläche, auf der noch vor kurzer Zeit Fichten gestanden hatten. In kürzester Zeit wurden sie durch Borkenkäfer vernichtet. So wie dort, berichtete Frau Trompeter, sieht es an vielen Stellen aus. Die katastrophalen Schäden des Sturms Kyrill waren seinerzeit ein vor allem regionales Ereignis, während die Situation jetzt fast alle Fichtenwälder betrifft. 

Frau Trompeter zeigte eindrucksvoll die entstandenen Schäden und Probleme auf und hat die zahlreichen Fragen der Anwesenden beantwortet.  Dabei wurde klar, dass die Zeit der Fichte endgültig zu Ende ist und die Aufforstung mit weniger klimaanfälligen Bäumen erfolgen muss. Über die Strategie dahin kam es zu einem intensiven Austausch. Weil der Zustand und die Entwicklung des Waldes Themen sind, die alle unabhängig vom Parteibuch angehen, war es erfreulich das auch Fr. Dr. Gehring von der FDP und Werner Ruhnert von den Linken an der Begehung teilgenommen haben. Eben weil die Wiederaufforstung und der klimaangepasste Umbau des Waldes alle angeht, sind die Ideen der Verwaltung für einen Aktionstag im Frühjahr 2020 sehr begrüßt worden. Dabei sollen Bürgerinnen und Bürger, Parteien und Vereine ein Zeichen setzen und neue Bäume pflanzen. 

„Es ist beeindruckend und bedrückend zugleich, wie sehr unsere Wälder unter den Auswirkungen des Klimawandels leiden. Wir danken Frau Trompeter für diese interessante Führung.  Wir werden alle Bemühungen unterstützen, die zerstörten Flächen wieder klimaangepasst aufzuforsten und unseren Wald zukunftssicher zu machen“ so Tim Breuner, Vorsitzender des SPD Stadtverbandes.