Aktuelles
Vereinen helfen in der Krise!

Die Arnsberger sind in der Coronakrise solidarisch. Gerade viele Vereine organisieren in ihren Ortsteilen Unterstützung für ihre Mitbürgerinnen und Mitbürger, die darauf angewiesen sind. Aber wir machen uns auch Sorge, um die Vereine selbst. Je länger die Einschränkungen andauern, besteht die Gefahr, dass nicht nur Unternehmen sondern auch eine ganze Reihe von Vereinen von der Krise existentiell bedroht sind.

Viele Vereine sind auf Einnahmen aus Veranstaltungen oder die Vermietung ihrer Räumlichkeiten angewiesen. Dies gilt für Musik-, Kunst- Theater- und Kulturvereine, die keine Lesungen, Aufführungen oder Ausstellungen anbieten können. Dies gilt für Sportvereine, die nicht mehr trainieren können und auch keine Zuschauereinnahmen mehr haben. Noch schwieriger ist die Lage bei den Schützenvereinen. Durch Absage der Schützenfeste gehen ihnen der größte Teil ihrer Einnahmen verloren. Auch können sie die Schützenhallen nicht mehr an andere vermieten. 

Die Vereine egal welcher Art sind unverzichtbar für das gesellschaftliche Leben. Deswegen müssen wir sehen, wie wir sie unterstützen können. Deswegen würden wir gerne wissen, ob bei der Verwaltung entsprechende Hinweise von Vereinen in Nöten eingegangen sind und ob es von städtischer Seite Überlegungen zu Hilfsmaßnahmen gibt?

Wir sind uns bewusst, dass der finanzielle Spielraum der Stadt als Stärkungspaktkommune selbst eng begrenzt ist. Deswegen ist aus unserer Sicht insbesondere zu prüfen, ob es von Seiten des Landes entsprechende Mittel gibt. Wir weisen in diesem Zusammenhang auf den Vorschlag des Bundestagsabgeordneten Dirk Wiese hin, der vorgeschlagen hat, dass die Landesregierung die Mittel aus dem Förderprogramm „Heimat. Zukunft Nordrhein-Westfalen“ für Hilfen an die Vereine zur Verfügung stellt. Das gilt insbesondere für den Heimat-Scheck, bei dem relativ kleine Summen für gute Ideen und Projekte gerade von Vereinen ausgelobt werden. Wir bitten die Verwaltung – vielleicht in Zusammenarbeit mit anderen Kommunen des HSK und des Kreises selbst – an das Land heranzutreten, um anzuregen, dieses Geld für schnelle und unbürokratische Hilfe für die Vereine zu verwenden.