Niklas Latusek
Niklas Latusek

Die aktuelle Planung wirkt wie 50 Jahre aus der Zeit gefallen

Der SPD OV Voßwinkel / Bachum lehnt den Lückenschluss der A46sieben zwischen Hemer und Arnsberg – wie bereits seit den letzten 50 Jahren – ab.
In diesen vielen Planungsjahren ist der Untersuchungsraum vielmals geprüft und erforscht worden. Die Voßwinkeler erinnern sich insbesondere an der vor rund 15 Jahren favorisierten Linie 6, die den Stakelberg untertunneln, sich durch den Schee erstrecken und den Wildwald und das heutige Industriegebiet „Gut Nierhof“ anbinden sollte. Der Untersuchungsraum hat in diesem halben Jahrhundert gezeigt, dass alle vorgestellten Linien (Hasbachtal, Anbindung Binnerfeld, Bibertal und mehr) zu einer unwiederbringlichen Schädigung der Natur und Landschaft führen. Und auch die Nordlinie über Flugplatz und Brücke über das Ruhrtal zerstört nicht nur die Ruhrtallandschaft, sondern auch Natur- und Vogelschutzgebiete wie das das Mühlbachtal und zerschneidet ganze Ortsteile wie Wimbern.

Die Stadtverwaltung hat deutlich gemacht, dass in der heutigen Zeit erforderliche Klimaund Naturschutz deutlichen Vorrang vor einem Milliarden Euro teuren Neubau von Straßen haben muss. Das Steuergeld wäre für die Optimierung der vorhanden verkehrlichen Infrastruktur besser angelegt. Die Verwaltung schildert nachvollziehbar, dass der Lückenschluss wahrscheinlich zu einer großräumigen Umfahrung der Kreuze Dortmund-Unna (A1/A44), Westhofener Kreuz (A1/A45) und Kamener Kreuz (A1/A2) durch den Fernverkehr führen wird. Die Belastung von Voßwinkel würde ab dem Punkt, an dem die A46 zur dreispurigen B7 wird, durch die prognostizierten rd. 30.000 Kfz/h unerträglich. Lärm- und Feinstaubemissionen werden durch die Ausweichstrecke stark zunehmen. Das müssen wir verhindern!

Das dies die betroffenen Bürgerinnen genauso sehen, zeigte die Bezirksausschusssitzung Voßwinkel Bachum, bei der weit mehr als 100 Bürgerinnen lautstark und gut sichtbar ihre Ablehnung gegen den Lückenschluss geäußert haben.

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